Willkommen bei Hobbyschneiderin Anne Liebler & Freunde.
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  1. #1

    Über Anfänge und Vorbilder

    Hallo in die Runde! Wisst ihr noch wie das war, als ihr mit dem Handarbeiten angefangen habt? Hattet ihr vielleicht ein spezielles Vorbild?
    Auf die Idee zu diesem Thema bin ich gekommen, als ich letztens noch mal meine Handarbeitsmappe aus der Schule in den Händen hatte. Als Jahrgang 1962 hatte ich tatsächlich noch in der Unterstufe des Gymnasiums Handarbeitsunterricht. Laut meiner Mutter konnte ich aber schon in der Grundschule der Lehrerin zeigen, wie man beim Stricken Maschen anschlägt - eine eigene Erinnerung habe ich daran nicht.
    Schaut mal, so sehen meine Probelappen von 1973 und 74 aus.
    Sticken 1973.jpg
    Stricken 1974.jpg
    Weben 1974.jpg
    Genäht haben wir in der Schule auf einer Maschine mit Fußpedal - allerdings mit Nessel und weißem Garn. Da sieht man schon live die Biesen kaum – ein Foto lohnt daher nicht.
    Meine Vorbilder ganz klar sind meine Mutter (Stricken, einfache Nähsachen dann mit der elektrischen NäMa) und meine Oma väterlicherseits. Sie war gelernte Herrenschneiderin und ich kann mich noch an paar Kleidungsstücke, die sie uns Kindern genäht hat, erinnern. Aber ich habe sie bildhaft nur stickender Weise (Gobelinstickerei) vor mir, nicht nähend.
    Vielleicht mögt ihr auch einmal in Erinnerungen kramen - wer weiß, welche Schätze da noch zu Tage treten. Ich würde mich jedenfalls freuen.
    Margit
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  2. Die folgenden 3 Benutzer sagen the socklady Danke für diesen Beitrag:

    Anne Liebler (13.01.2017), Frieda-Maria (06.01.2017), Stickmami (08.01.2017)

  3. #2
    Mitglieder mit gewerblicher Verbindung, auch als Mitarbeiter/in
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    Beiträge
    536

    AW: Über Anfänge und Vorbilder

    Das Thema ist eine sehr schöne Idee .
    Ich bin nur wenig jünger,als Du.
    Aber solche Dinge sind bei mir leider nicht mehr vorhanden.So ein Musterläppchen haben wir aber auch gestickt.
    Wir hatten Handarbeitsunterricht und es gab die Messe der Meister von Morgen.
    Dort durfte ich oft von mir Hergestelltes ausstellen.
    Die ersten Schritte an der Nähmaschine lernte ich von meiner Oma, die Herrenmaßschneiderin war.
    Ich habe immer ihre Handnähte bewundert, die sahen aus, wie mit der Maschine genäht.
    Bis heute habe ich eigentlich mein Leben lang gehandarbeitet.
    Im "Westpaket "kamen oft diese Bastelhefte und Bastelsets von Knorr an.
    Und alles wurde ausprobiert:Makramee, Häkeln, Stricken,Blumen aus gefärbten Feinstrumpfhosen,Flechten, Weben, Sticken,Filethäkeln .......ach man kann so tolle Dinge selbst gestalten.
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  4. #3

    AW: Über Anfänge und Vorbilder

    Meine Anfänge in der Schule haben mir das handarbeiten erst mal vermiest. Das erste war eine Leinenschürze mit der hand nähen. Aus dickem Leinen, nicht so toll. Irgendwann ging es dnn an die Tretnähmaschine - ich hab das nie hinbekommen, durfte dann irgendwann an die einzige elektrische Nähmaschine. Die Sachen, die wir da nähen mußten - Naja!
    Jahre später hab ich ein wunderschönes Kleid gesehn, dass ich mir aber nicht leisten konnte. Die Mutter meines damaligen Freundes hatte eine Nähmaschine und hat mich ermutigt mit ihrer Hilfe das Kleid zu nähen. Es ist ein wunderschönes Kleid geworden, dass ich sehr lange und oft getragen habe. Ein Cape hab ich mir dann auch noch genäht. Aus beruflichen Gründen lagen dann ein paar Jahre dazwischen, da hab ich nicht mal ans nähen gedacht. Als dann mein Sohn damals geboren wurde, wollte ich nciht nur Hausfrau und Mama sein und hab angefangen für meinen Sohn zu nähen. Heute sind die Kinder erwachsen und möchten nicht mehr benäht werden. Freuen sich aber über Waschtaschen oder die Tochter über Kosmetiktaschen.
    LG Heike
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  5. Folgende Benutzer sagen Danke zu mama123 für diesen Beitrag:

    Keetahwa (06.01.2017)

  6. #4
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    AW: Über Anfänge und Vorbilder

    Kann es sein, Margit, dass Du in Handarbeiten eine 1 hattest?!
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  7. Die folgenden 2 Benutzer sagen Tiane Danke für diesen Beitrag:

    hulabetty (06.01.2017), mama123 (06.01.2017)

  8. #5

    AW: Über Anfänge und Vorbilder

    Oh je, der Handarbeitsuntericht...

    Ich habe nie etwas fertig gekriegt und alles sah krumm und schief aus. Einmal habe ich mir ein solches Probeläppchen unbemerkt am Rock festgenäht und dann hing das da vorne dran. Ich wusste mir nicht zu helfen und habe losgeheult.
    Obwohl ich eine sehr liebe Lehrerin hatte war das alles einfach nur schrecklich.

    Unsere Werke sollten ja immer Weihnachtsgeschenke für die Muttis und Omis sein. Mir wurden dann immer überzählige Werke meiner großzügigen Klassenkameraden ausgehändigt. Das war gut gemeint, hat mich aber zusätzlich beschämt.

    LG Hanne
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  9. #6

    AW: Über Anfänge und Vorbilder

    handarbeiten in der schule? puhhh - keine sonderliche erfahrung. ich habe kaum etwas zu ende gebracht. dabei fand ich handarbeiten angenehm - war leider etwas uncool....

    da gab es nur eine oma, die hat gestrickt wie der teufel. im affenzahn, die dollsten muster und dann noch ohne hinzusehen. unglaublich. ich kann mich aber beim besten willen nicht erinnern, daß sie mir was gestrickt oder gezeigt hätte.

    später hat mich dann die mutter eines freundes in die ersten geheimnisse des nähens eingeweiht. die frau war echt klasse. unbedingt ein vorbild für mich.

    mit 30 habe ich aufgehört zu stricken, weil ich den kampf mit den katzen leid war - immer dieser streit ums wollknäuel
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  10. #7

    AW: Über Anfänge und Vorbilder

    Die einzigste Vier, die ich jemals im Zeugnis hatte, war in Handarbeit. An die Ohrfeige meiner Mutter erinnere ich mich heute noch. Handarbeit war das Hassfach Nr. 1 bei mir. Warum das dann heute mein liebstes Hobby ist, kann ich mir eigentlich auch nicht erklären.
    Grüßle
    Heide
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  11. #8

    AW: Über Anfänge und Vorbilder

    Der rote Muster-Schal war bei mir olivgrün und erheblich länger, und ich erhielt eine 5 dafür, da mir meine Handarbeitslehrerin unterstellte, meine Großmutter hätte Stücke davon gestrickt, weil der Schal genauso unregelmässig in der Breite war wie Dein rotes Exemplar.

    Die Schürze, die wir zu nähen hatten, konnte ich nur bei einer Schulkameradin anfertigen, denn in meinem Elternhaus gab es gar keine Nähmaschine.

    Kurz und knapp: Handarbeits-Unterricht war eine Katastrophe für mich, und hat mich lange davon abgehalten, diesbezüglich aktiv zu werden. Meine "Kunstwerke" sind irgendwohin verschwunden, aber ICH besitze immer noch die ersten Stickversuche meines kleinen Bruders auf Sackleinen. Würde ich auch nie hergeben, es ist eine so schöne Erinnerung!
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  12. #9
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    AW: Über Anfänge und Vorbilder

    Handarbeitsunterricht war bei uns ein Graus: Die Lehrerinnen waren ziemlich unpädagogisch und haben darunter gelitten verhinderte Künstlerinnen zu sein. Die hatten es ja vielleicht drauf, konnten es aber nicht vermitteln und haben uns Schülern das Gefühl gegeben ein Haufen untalentierter Dilettanten zu sein. Nähen? Brauchte ich nicht. Ich hatte eine Tante, die von ihrer Mutter gelernt hat, wie man so professionell arbeitet, daß jedes Kleidungsstück wie gekauft aussah/aussieht. Die hätte ich ja eh niemals toppen können, also habe ich ganz gepflegt NICHTS gemacht.

    Zum Stricken kam ich dann, weil ich mit Baby allein im Winter in Frankreich hockte und niemanden hatte, mit dem ich hätte sprechen können. Nach dem gefühlt viermilliardensten Schal hat mich mein Mann gebeten mal Sockenstricken zu lernen, weil wir jetzt genug Schals hätten. Hab ich gemacht. Und dann brach die Katastrophe über mich herein: Ich hatte mein zweites Kind bekommen, meine Freundin, die mir immer die Reißverschlüsse gewechselt hat, zog weit weg und fing wieder an zu arbeiten. Und um nicht sans culotte zu sein, habe ich mir stümperhaft und höchst autodidaktisch das Nähen mit der Maschine beigebracht. Ich wachse mit meinen Aufgaben und freue mich darob.
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  13. #10

    AW: Über Anfänge und Vorbilder

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    Mein Sohn hatte in der 3. oder 4. Klasse auch Handarbeiten. Er sollte einen Schal stricken und kam dann ganz traurig nach Hause, weil die Lehrerin ihm eine 6 geben wollte. Er ist Linkshänder und hatte echt Schwierigkeiten. Ich als Rechtshänder konnte es ihm auch nicht zeigen. Ich habe mit der Lehrerin gesprochen und sie meinte zu mir, egal wie rum - es geht und er würde es gar nicht wollen. 1 Woche später hat die Lehrerin mich wieder angesprochen - sie hätte ein ganzes Wochenende damit zugebracht mit Links zu stricken. Und sie hat eingesehen, dass es doch nicht so einfach ist. Sie hat es meinem Sohn auch gezeigt und er hat einen Mini - Mini Schal gestrickt. Dafür gab es dann eine 4.
    Gibt es heute überhaupt noch Handarbeitsunterricht oder Kochen? Oh Kochen, da habe ich auch ganz schlechte Erfahrungen gemacht, ich koche heute noch nciht gerne.
    LG Heike
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