Caritative Projekte suchen xyz... So wie es der Titel sagt, werden hier bitte nur Sachen oder Hilfen gesucht, die für kreative Projekte mit karitativem Zweck gebraucht werden. Wir behalten uns vor, das belegen zu lassen.
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Hallo in die Runde. <img src="../bilder/buttons/anne.gif" align="right" vspace="10" hspace="10" alt="" />Heute war es einmal wieder soweit.
Ich saß neben dem Radio und die Tränen kullerten. Ich bin ein Weichei. Sensibel und manchmal sehr nah am Wasser wohnend. Vor allem dann, wenn "Mutter Teddybär" den Fahrern dankt, die ihrem Jungen den schönsten Tag in seinem Leben beschert hatten. Sie danke ihnen und wünschte allzeit gute Fahrt.
Ja - immer dann wünsche ich mir ein Taschentuch und einen Moment noch, seufzend zu wissen, dass ich dieses Lied liebe - auch und vor allem weil es in mir ganz viel bewegt und immer wieder auch die Tränen hervorlockt, die dann gleich die "Last des eigenen Lebens" mit herauswaschen und jene relativieren.
Seufzend stehe ich auf und weiß, wie gut ich es habe in diesem Leben, diesem Land - mit 4 Kindern und mir . Weil ich ein Weichei bin und jenes Ventil nutzen kann, das mich erleichtert.
Natürlich ist es nicht nur das Lied Teddybär 14 von Jonny Hill , das mich so anrührt. Manchmal sind es Emails, die mich "mitten ins Herz" treffen.
So auch diese Email:
In Deutschland sterben jährlich viele hunderte Kinder durch Frühgeburten.
Die Frühchenstationen in Deutschland werden durch die diversen Frühchenaktionen glücklicherweise einigermaßen gut ausgestattet.
Für Mütter, die ihre Kinder durch Frühgeburten oder Totgeburten vor dem 8. oder 9. Schwangerschaftsmonat verlieren, stellt sich die Lage jedoch so dar, dass diese Mütter in der Eile und im Schock der Situation meist keinerlei Bekleidung für ihre Kinder zur Verfügung haben. Die Ereignisse überschlagen sich meist und zwischen Schock, Schrecken und Geburt liegen oft nur wenige Stunden.
Meistens ist es den Eltern nicht möglich, ihre Kinder bekleidet zu beerdigen.
Der Verein „Frauenworte e.V.“, der sich mit der Selbsthilfeaktion für verwaiste Eltern – den Schmetterlingskindern – zusammen geschlossen hat, möchte in einer großflächigen Aktion auf diesen Umstand hinweisen und versuchen, etwas für die Eltern zu tun.
Der Plan ist es, Kistchen mit Frühchenkleidung speziell zu diesem Umständen – einer Früh/Totgeburt – den Entbindungsstationen zur Verfügung zu stellen. Diese Frühchenkleidung kann oftmals auch sogar etwas kleiner sein als die der „normalen“ Frühchen, da Frühgeburten mit sehr schneller Todesfolge oft vor der 23. Woche stattfinden und die kleinen Babys dann noch winziger sind.
Trotzdem sind sie schon voll ausgebildet und sollten, wie es der Würde entspricht, nicht nackt begraben werden müssen.
Es wäre schön, wenn Sie sich überlegen, im Rahmen der Frühchenstrickaktionen evtl. auch unser Projekt mit dem ein oder anderen
winzigen Kleidungsstück – Mützchen, Söckchen (offen), Flügelhemdchen, Pucksäckchen usw. – zu unterstützen.
Ich habe ziemlich geschluckt bei dieser Nachricht. Noch nie vorher war ich auf den Gedanken gekommen, dass es keine Kleidung für die Kinder gibt, die es nicht schaffen.
Können wir zusammen die Aktionen unterstützen?
wenn Du "Weichei" nicht im negativen Sinne meinst, dann bin ich auch eines. Und ich finde, dass es wunderbar ist, wenn Menschen sensibel, mitfühlend und auch mal den Tränen nahe sind, besonders in den heutigen Zeiten......
Ich habe selbst meine erste Tochter Ende des 5. Schwangerschaftsmonats verloren und kann ein wenig nachfühlen, was es heißt, ein Kind in der Schwangerschaft zu verlieren. Ich habe auch das Riesenriesenglück jetzt 2 wunderbare gesunde Kinder zu haben, aber eigentlich werden es immer 3 bleiben.
Ich bin leider keine Strickerin, vielleicht gäbe es ja auch noch andere Möglichkeiten der Unterstützung.
Ach Anne,
beim Lesen kommen mir auch wieder die Tränen.
Ich mache mich gleich mal an den Link, auch wenn ich jetzt schon weiß, dass es dann eine emotionale Achterbahnfahrt gibt.
Ich habe kein Kind begraben, aber zwischen meinen beiden Mäusen in der 9. Woche eine Fehlgeburt gehabt (wie so viele Frauen auch - es ist erschreckend, wie oft es passiert, und wie wenig man darüber reden kann). Seitdem glaube ich, dass es etwas gibt, wo wir uns alle wiedersehen.
Für meine Tochter (ich bin fest davon überzeugt, dass es ein Mädchen war) habe ich damals ein paar Zeilen verfasst.
Hier der Anfang davon:
Was wär der Himmel ohne Sterne?
Ein schwarzes Loch und weite Ferne.
Endlos - traurig anzusehn.
Wie schön, dass wir Euch Sterne sehn.
Der Himmel auf der ganzen Welt
wird überall von Euch erhellt.
Ihr bringt ein Leuchten in die Nacht
das jeden Schmerz erträglich macht.
Für jeden Stern am Firmament
jemand einen Namen kennt.
Und auf einem Stern, mein Kind
Wir irgendwann zusammen sind.
hab Dank für diesen Beitrag, auch wenn es mir schwer gefallen ist, deine Zeilen zu lesen... Auch ich bin sehr zart besaitet, besonders wenn es um Kinder geht...
Der Gedanke daran, dass es so vielen Müttern nicht gestattet ist, ihr Kind aufwachsen zu sehen, wie ich meine Tochter jeden Tag größer werden sehe, ist für mich nur sehr schwer auszuhalten. Aber wegzuschauen hilft auch niemandem! Und die Familien und die Sternenkinder verdienen einen würdevollen Abschied!
Ich würde gerne helfen... Ich hoffe, ich halte das aus!
Auf der Seite steht, es sei egal, ob die Sachen genäht oder gestrickt würden.
Stricken kann ich nicht (wirklich), ich würde also nähen wollen...
Meine Frage: Was genau soll man den nähen? Und wie? Die Größen und Gewichtsangaben helfen mir da nicht weiter... Ich habe keine Vorstellung von den Proportionen....
Betroffene Grüße
Katharina
das ist ja ein sehr bedrückendes Thema ... und ich habe etwas länger nachdenken müssen ... versuchen mich in so eine Situation hinein zu versetzen ... was würde ich mir für mein Kind wünschen ... schwierig.
Ich bin für mich zum Schluss gekommen, dass ich so ein kleines Würmchen am liebsten in eine weiche, evtl. verzierte Stoffwindel - oder ein anderes schönes Stofftuch hüllen wollen würde. So sind ja früher Babys auch direkt nach der Geburt komplett eingehüllt worden.
Das empfinde ich irgendwie "schützender" als ein "richtiges" Kleidungsstück mit Ärmeln und Beinchen. In der Größe erinnert mich das fast an Puppenkleidung oder Verkleidung. Ich weiß nicht ... ist so ein Gefühl.
Aber man kann solche "Schutztücher" ja auch schön machen, vielleicht mit angenähter Kapuze und einem Engelchen drauf ...
Aber die Vorstellung, so etwas "Trauriges" zu nähen ... und wenn dann noch meine Tochter fragt "Was nähst Du da" .....