Willkommen bei Hobbyschneiderin Anne Liebler & Freunde.
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    Nur ein Mensch von höchster und glücklichster geistiger Ausgeglichenheit versteht es, auf eine Weise fröhlich zu sein, die ansteckend wirkt, das heißt unwiderstehlich und gutmütig. (Fjodor M. Dostrojewski)
  • Tag der Handarbeit 2015 - 13. Juni

    Die Veranstaltungsorte für HEUTE sind alle hier nach PLZ durchsuchbar zu finden.

    http://www.initiative-handarbeit.de/...onen-TdH13.php




    Heute, als ich das erste Mal den Flyer "in echt" in der Hand hielt, der auf der h&h im Vorprogramm der stattgefundenen Modenschauen vorgestellt wurde, erklärte ich einem netten Paar + Freundin die Historie zu dieser Veranstaltung.



    Geboren aus dem Wunsch Stricken in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu bringen wurde weltweit ein gemeinsamer Tag festgelegt, an dem das Handarbeiten in zahlreichen Orten mit unterschiedlichsten, vielfältigen Treffpunkten stattfand. Auch ich habe zweimal einen solchen Tag in Aachen organisiert. Wir saßen am Elisenbrunnen und strickten. Jeder der Lust hatte, konnte sich dazu gesellen. Das Ziel war die Aufmerksamkeit und das es kein kommerzielles Interesse war. in 42 Ländern wurde diese Idee 2014 "öffentlich".

    Ihn konnten selbstverständlich auch Händler unterstützen, indem sie ihre Geschäfte öffneten, Kaffee und Kekse spendeten, Stühle bereitstellten und "Raum" gaben. Sie taten das zu Zeiten, an denen sie sonst schon geschlossen hatten, denn im Regelfall war der Tag ein Samstag.

    Seit einigen Jahren ist die Initiative Handarbeit Mitinitiator des "Tages der Handarbeit" in Deutschland, der sehr oft zeitgleich mit dem erwähnten WWKiP stattfindet. So ist es auch 2015. Am 13. Juni ist es wieder soweit.

    Da der kommerzielle Aspekt nicht im Vordergrund steht, gibt es seit Jahren eine karitative Ausrichtung. Die Initiative Handarbeit schreibt in ihrer Presseerklärung dazu:
    "Jeder macht, was er kann
    In einer reichen Gesellschaft wenig Geld zu haben – das beschämt viele Betroffene. Zugleich fühlen sie sich ausgegrenzt: Wer sich vieles nicht leisten kann, gehört nicht wirklich dazu. Unter dieser Erfahrung leiden besonders die Kinder – meist ein Leben lang. Denn in wirtschaftlich schwierigen Verhältnissen aufzuwachsen, bedeutet automatisch schlechtere Startchancen.
    Die Initiative Handarbeit will ein Zeichen gegen Ausgrenzung und für mehr Miteinander setzen. Deshalb ruft die Initiaitve Handarbeit zur Aktion „Jeder macht, was er kann“ auf. Zum Tag der Handarbeit 2015 sollen Handarbeits-Fans mit Nadel und Faden kreativ werden und selbstgemachte Lieblingsstücke für Mädchen und Jungen aus benachteiligten Familien stricken, häkeln oder nähen. In Deutschland wird gemeinsam über die Organisation die Tafeln an Familien verteilt, in Österreich kommen die Spenden dem SOS-Kinderdorf zu gute und in der Schweiz wird für Caritas Schweiz, die Schweizer Tafel und die Berghilfe Schweiz gearbeitet.
    Inspirationen und Anleitungen finden sich kostenlos im Internet unter www.initiative-handarbeit.de. Hier bekommen DIY-Fans auch alle Termine und Veranstaltungen zum Tag der Handarbeit, bei denen gemeinsam mit anderen kreative Ideen verwirklicht werden können.
    Alle fertigen Teile werden von den teilnehmenden Händlern gesammelt und nach dem Ende der Aktion am 01.09.2015 der Tafel in der Region übergeben. In Deutschland existieren inzwischen mehr als 900 dieser Einrichtungen, die eine Brücke zwischen Überfluss und Mangel schlagen: Die Tafeln holen qualitativ noch einwandfreie Lebensmittel, die sonst in den Müll geworfen würden, in Geschäften und Restaurants ab und geben sie an bedürftige Menschen weiter. In Österreich kommen die Spenden direkt zu den Kindern, die in SOS-Kinderdörfern leben oder werden in den Ar.sos-Shops an bedürftige Familien günstig weitergegeben. Der gesamte Verkaufserlös kommt dabei dem von SOS-Kinderdorf betriebenen Projekt Ar.sos zugute, das Jugendlichen die Integration am freien Arbeitsmarkt ermöglichen soll.
    In der Schweiz werden die Spenden über die Hilfsorganisationen direkt an Kinder aus bedürftigen Familien verteilt oder werden für den guten Zweck verkauft. Der Erlös kommt komplett der Tafel, der Caritas und der Berghilfe zu.
    Mit unserer Aktion möchten wir zeigen, wie viel die immer größer werdende DIY-Community gemeinsam bewirken kann. Unser Ziel: Wir wollen wie in den Vorjahren mehrere 1000 selbstgemachte Spenden an die Tafeln übergeben und damit Familien eine große Freude machen!"


    Die Presseerklärung verlas ich den jungen Leuten nicht, denn ich hatte sie nicht präsent . Ich merkte aber, dass ihnen der Flyer und die Idee gefallen haben. Sie nickten zustimmend, als ich sagte, dass es gerade wenn man an modische und wärmende Accessoires denkt wie dicke Schals, bunte Mützen oder lustige Taschen, schnell optisch deutlich wird, wo genau diese fehlen. Weil es dafür kein Geld gibt oder keine Aufmerksamkeit. Man muss im Stadtbild nur hinsehen, um das zu erkennen. Schuhe, die nicht wintertauglich sind, dünne, abgetragenere Jacken, keine Mützen oder Handschuhe. Bitte versteht das nicht falsch - auch ich habe Jungs, die grundsätzlich die Mützen liegen ließen und die Hände lieber in den Taschen vergruben als Handschuhe anzuziehen. Aber sie hätten sie gehabt und der Gesamteindruck war nicht "verfroren". Ich möchte auch nicht werten, sondern einladen zu helfen. Jeder so, wie er es kann. Oder wie die Initiative 2015 sagt: Jeder macht, was er kann.

    Am 13.06.2015 nach Möglichkeit und Wunsch gemeinsam.


    Mit einem Klick auf das Bild öffnet sich der Flyer, dem man gedruckt an verschiedenen Orten begegnen kann. Die Anleitungen gibt es in Kürze auf der Website.
    Kommentare 4 Kommentare
    1. Avatar von wollspinnerin
      wollspinnerin -
      Dann ran an die Nadeln....
      habe auch schon dafür gestrickt, jetzt werde ich nähen, hoffentlich gibt es viele die mitmachen
      Sabine
    1. Avatar von Ariana
      Ariana -
      Vom Gedanken her finde ich die Idee gut, aber ich weiß auch, dass viele, die wirklich bedürftig sind, sich nie an die Tafel wenden würden.

      Die Tafel ist in meinen Augen ein sehr zweischneidiges Schwert. Ja, sie lindert, zumindest in gewissem Maße, die Not der Menschen. Zugleich aber verlässt sich die Politik inzwischen auf solche Initiativen, das "Volk" murrt nicht, begehrt nicht auf und die Politiker können sich beruhigt in ihren komfortablen Sesseln zurücklehnen.

      Zudem finde ich das ganze dort angewandte Verteilungsverfahren demütigend und diskriminierend. Man steht stundenlang für ein paar Lebensmittel an und muss nehmen, was man zugeteilt bekommt. Das ist zum einen immer mit langen Schlangen und damit einhergehenden Wartezeiten verbunden.

      Alleine diese Tatsache schreckt viele Bedürftige ab, die Scham über die eigene Armut ist groß und das Gefühl, Almosen zu bekommen beklemmend. In einer reichen Gesellschaft sollten Einrichtungen wie die 'Tafel' eigentlich überflüssig sein.

      Dazu kommt, dass sich oft diejenigen zuerst an den zu verteilenden Gaben bedienen, die verteilen sollen, was wiederum bedeutet, dass die wartenden Menschen nur das bekommen, was die "Verteiler" gnädigerweise übrig lassen bzw. nicht selbst haben wollen. Das hat mir jemand voller Empörung erzählt, der selber ehrenamtlich dort arbeitet, ist also nichts, was ich mir so einfach aus den Fingern gesaugt habe.
    1. Avatar von Anne Liebler
      Anne Liebler -
      Die ersten Veranstaltungsorte sind online.

      Ariana, ich kenne die Bedenken ebenfalls und in Teilen teile ich sie. Da es aber keine "Zentrale" gibt, mit der man sich auseinander setzen muss, wer was bekommt, ist es vielleicht eine Option mit dem Veranstalter vor Ort im Vorfeld zu überlegen, wem die Spenden zugehen sollen und wie man das am Sinnvollsten machen kann. (?)
    1. Avatar von Ariana
      Ariana -
      Das ist leider auch nicht so einfach, da im Grunde jede Verteilerstelle quasi autark handelt und sie nur unter dem gemeinsamen Begriff "Tafel" handeln. Jedenfalls, soweit mir bekannt ist. Falls ich etwas übrig habe, gebe ich es da ab, wo ich sicher sein kann, dass es denen zugutekommt, die es benötigen. Es wird dort nichts verteilt, sondern jede/r nimmt sich, was er oder sie braucht, ohne darum bitten zu müssen.

      Andererseits ist es sicher sinnvoller, etwas bei den Tafeln abzugeben, als überhaupt nichts zu spenden. Mir ist schon sehr bewusst, dass viele wohl etwas spenden wollen, aber den Aufwand der eigenen Recherche scheuen, denn eigene Recherchen anstellen kostet Zeit.
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    AW: 10. Nähtreff Rems-Murr Kreis

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    Liebe rufie,

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    Ich bin Jahrgang 1972 und ich kann mich

    Stickmami Gestern, 19:44 Gehe zum letzten Beitrag
    rufie

    AW: Weißwäsche, was kann man damit alles machen?

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    Jetzt muss ich fast leider sagen, habe ich keine

    rufie Gestern, 19:06 Gehe zum letzten Beitrag
    fegagi

    AW: 10 J alte Nähseide - noch verwenden? Und: auch für Viskose und anderes?

    Ich - nicht gelangweilte, sozialversicherungspflichtige Arbeiterin und auch Hausfrau zahle Ihre Rente und lass mich nicht von Ihnen beschimpfen.

    fegagi Gestern, 17:40 Gehe zum letzten Beitrag
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